Inhalt und Grundlage der Tiefenpsychologisch orientierten Körpertherapieausbildung

Die Psychotherapieausbildung ist tiefenpsychologisch orientiert und basiert auf der Freud`schen Phasenlehre: orale Phase, anale Phase, ödipale Phase und auch der uteralen Phase. Hierbei werden sowohl auf theoretischer Ebene, sowie durch praktische, tiefenpsychologisch orientierte Körperarbeiten, die kindlichen Grundbedürfnisse und die möglichen Hintergründe für Störungen der einzelnen Entwicklungsphasen dargestellt und erarbeitet.


Was hätte ein Kind in jeder Phase wirklich gebraucht und welche Möglichkeiten haben wir als tiefenpsychologisch orientierte Körpertherapeuten, diese Grundbedürfnisse „nachzunähren“? Der Therapeut nimmt symbolisch dabei die Rolle des „guten Vaters" oder der "guten Mutter“ ein. Der Laie kennt diese Form der Psychotherapie als „innere Kind-Arbeit“.


Nährender befriedigender und nachsättigender Kontakt ermöglichen ein Gefühl des Urvertrauens, des Einsseins mit der Welt und ozeanische Glücksgefühle und kraftvolle Energien können entstehen.


Ein Einstieg in die Ausbildung ist bei Beginn von Modul I, aber auch zu Beginn von Modul II möglich. Modul I würde dann im Anschluss belegt werden. Zu Beginn der Ausbildung wird der Schwerpunkt auf der Entwicklung eines sicheren Gruppengefühls liegen. Die Gruppe ist ein „Abbild der Welt“, und stellt einen symbolischen Rahmen dar.

Inhalt von Modul I:

Arbeit an der „Oralen Phase“

  • Welche Grundbedürfnisse bestehen in der oralen Phase
  • Wodurch können Störungen entstehen
  • Aufbau eines „Vertrauenskredits“
  • Diagnostik des „oralen Defizits“
  • Blockaden taktil wie optisch erkennen
  • Stärkende Arbeit für das „inneren Kind“
  • Tiefenpsychologisch fundierte Körperarbeiten der oralen Phase
  • Körpertherapeutische Möglichkeiten bei depressiven Patienten
  • Heilende Arbeit mit den oralen und embryonalen Bedürfnissen, sodass ein Gefühl von Urvertrauen und tiefer Geborgenheit entstehen kann.
  • Psychosomatik der oralen Phase
  • Praktische Abschlussarbeiten zur oralen Phase

Einblicke in die Traumatherapie

  • Erkennen eines psychischen Traumas
  • Therapeutische Interventionen im Unterschied zu neurotischen Störungen
  • Einüben von praktischen Körperarbeiten für traumatisierten Patienten

Inhalt von Modul II

Arbeit an der analen und ödipalen Phase

Vorträge zur Theorie und praktisches Arbeiten wechseln sich ab

  • Welche Grundbedürfnisse bestehen in der analen bzw. ödipalen Phase
  • Wodurch können Störungen entstehen
  • Arbeit an den Themen der analen Phase. Hierzu gehören Aggressionen, Identitätsfindung, Lust, die „dunkle Ebene“
  • Körperliche Arbeiten zur Mobilisierung und Energetisierung des unteren Rückens
  • Körperliche Arbeiten zur Mobilisierung und Energetisierung des unteren Rückens
  • Körpertherapeutische Möglichkeiten bei Störungen der analen Phase
  • Wo will ich hin, was will ich erreichen
  • Konstruktiver Umgang mit Aggressionen
  • Stärkende Arbeit mit dem „inneren Kind“
  • Arbeit mit Wut
  • Psychosomatik der analen und ödipalen Phase
  • Umgang mit Partnerschaften
  • Erwachsene Lebenskrisen
  • Umgang mit Sexualität
  • Scham
  • Triangulierungsarbeit
  • Integrierende Arbeit mit den Schattenseiten unseres Selbst
  • Männer und Frauengruppen zur Unterstützung von männlicher und weiblicher Identität
  • Einwöchiges Sommercamp
  • Praktische Abschlussarbeiten zur analen Phase

Kleingruppenarbeiten zwischen den Ausbildungswochenenden finden in beiden Modulen statt.

IPK

INSTITUT FÜR PSYCHISCHE KÖRPERTHERAPIE

 

Astrid Hauser-Jansen und

Andreas Hauser

Blankeneser Bahnhofstraße 2

22587 Hamburg

 

Tel: 040 28 57 34 60

E-Mail: koerpertherapie@ipk-hamburg.de